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10 Jahre Hartz IV und die Folgen

Unser Aktiver Heinz Heckele schreibt:

Vor 10 Jahren hat die damalige rot-grüne Koalition die sogenannten Hartz-Gesetze beschlossen. Bis zum heutigen Tage geistert das Märchen durch die Lande, diese Gesetze hätten sich positiv auf den Arbeitsmarkt ausgewirkt. Dabei ist das Gegenteil der Fall, das Arbeitsvolumen hat sich nicht erweitert, sondern nur die prekären Arbeitsverhältnisse und die Löhne und die Arbeitsplatzsicherheit sind gesunken, und die Gewinne der Unternehmen natürlich dadurch gestiegen.

In der Wochenendausgabe vom 27.12.2014 sind in der Süddeutschen Zeitung (SZ) sowohl ein aussagekräftiges Interview mit Jürgen Borchert, dem früheren Vorsitzenden Richter des 6. Senats des Hessischen Landessozialgerichtes als auch eine Kommentar von Heribert Prantl, einem studierten Juristen in der Chefredaktion der SZ, zum Thema Hartz IV erschienen. Außerdem noch ein Interview mit Professor Butterwege unter www.wirtschaftswetter.de zum selben Thema. Auch Butterwege weist auf die Nachteile hin, die Hartz IV mit sich gebracht hat.

Es ist niederschmetternd mit welchen unzutreffenden Vorurteilen die Hartz-IV-Empfänger in unserer Gesellschaft belegt werden. So werden Opfer zu Tätern gemacht, wie Borchert zurecht feststellt. Es gibt sogar Zeitgenossen, die am Liebsten jedem Bezieher von Hartz IV einen Straßenbesen in die Hand drücken würden.

Hier die Links zu den Artikeln:

SZ 27.12.2014: 10 Jahre Hartz IV

SZ 27.12.2014: Schikane per Gesetz

SZ 26.12.2014: "Ja, es stimmt: Ich bin zornig"

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